Das Einkaufszentrum Dodenhof startet mit der Digitalisierung

Dodenhof, größtes Shopping-Center in Norddeutschland, startet mit der Online-Technologie des internationalen Technologieanbieters Commercetools in die digitale Transformation. Mit der auf Microservices basierenden Lösung will der traditionsreiche Händler nun neuartige Handelskonzepte umsetzen und zukünftig auch all seine stationären Häuser digitalisieren. Im ersten Schritt wurde der eigene Online-Shop umgesetzt.

Mit 170.000 Quadratmetern Verkaufsfläche an den Standorten Posthausen in Niedersachsen und Kaltenkirchen in Schleswig Holstein und einem breiten Sortiment von Mode über Wohnen, Sport, Technik bis hin zu Food sowie einer Shop-Mall mit zahlreichen Anbietern aus Handel und Gastronomie, ist Dodenhof das größte Shopping-Center in Norddeutschland. Um einen zukunftsfähigen Schritt in die Online-Welt zu wagen, hat sich das Unternehmen für die Microservices-Technologie von Commercetools entschieden und binnen weniger Wochen einen komplett neuen Online-Shop gelauncht.

Mit 170.000 Quadratmetern Verkaufsfläche an den Standorten Posthausen in Niedersachsen und Kaltenkirchen in Schleswig Holstein ist Dodenhof das größte Shopping-Center in Norddeutschland. - Dodenhofer GmbH

"Wir haben im letzten Jahr sehr detailliert an einer Strategie gearbeitet, mit der wir unseren späten Eintritt in den Online-Wettbewerb kompensieren können. Der Shop wurde bewusst in einem schnellen Projekt umgesetzt, damit wir sofort live gehen, lernen, optimieren sowie weiter wachsen können", erklärte Oliver Breitfeld, Leiter E-Commerce bei Dodenhof.

Ganz nach dem Motto "Think Big – Start Small" bietet Dodenhof seinen Kunden zunächst stetig wechselnde Themenwelten, der Ausbau des Online-Sortiments erfolgt sukzessive. "Im Moment hilft uns das begrenzte Sortiment besser zu verstehen, was unsere Kunden interessiert", erläuterte Oliver Breitfeld die Unternehmensstrategie. Dodenhof sieht den Shop als Basis einer ganzheitlichen Digitalisierung und will zukünftig weitere Projekte anstoßen, die Online- und Offlinehandel sinnvoll miteinander verbinden. Diese Zielsetzung ist auch der Grund, warum sich das Unternehmen für den Einsatz von Microservices und für die Commerce-Plattform entschieden hat. "Wir sind der Überzeugung, dass eine zukunftsfähige Handelsstrategie nicht nur aus einem Online-Shop bestehen kann", erklärte Oliver Breitfeld. "Wir möchten z.B. auch am POS digitale Einkäufe ermöglichen, Mitarbeitern auf der Fläche digitale Schnittstellen bieten und sehen nicht nur den Desktop oder das Smartphone als alleiniges Frontend. Genau da liegt der Mehrwert von Commercetools." Frontend und CMS liefert dabei E-Commerce Agentur Shopmacher, Dienstleister Kommerz ist für das Thema Usability (UX/UI) verantwortlich.

"Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Dodenhof", kommentierte Dirk Hörig, CEO von Commercetools. "Für uns ist dieses Projekt ein sehr spannender Case. Dodenhof als Händler und Center-Betreiber mit einer mehr als 100-jährigen Tradition hat die Notwendigkeit des Wandels vollauf verstanden und bietet aus unserer Sicht sehr viel Potenzial für innovative Handelskonzepte. Dodenhof hat sich für die Zukunft viel vorgenommen und wir freuen uns, sie dabei unterstützen zu dürfen."

Mit Microservices erstellte e-Commerce Architekturen gelten im Online-Handel als das System der Zukunft. Man versteht darunter einzelne, kleine Programme, die jeweils einen Teilbereich des Handelsgeschäfts (z.B. Preise, Warenkorb, Suche usw.) digital abbilden. Sie werden unabhängig voneinander entwickelt und in Betrieb genommen. Auf diese Weise können zusätzliche Verkaufskanäle wie z.B. Social Media, Smart Watch oder auch ein Connected Car oder Virtual Reality Brillen sehr leicht mit dem Online-Shop verknüpft werden, ohne das IT-System zu komplex werden zu lassen. Zudem erlauben sie einen sehr viel experimentelleren Zugang zu neuen Ideen, da Microservices schnell erstellt und bei Bedarf auch wieder entfernt werden können, ohne das Gesamtsystem verändern zu müssen.

Die Commercetools GmbH ist ein internationales Technologieunternehmen und gilt als Inkubator für die Post-Webshop-Ära. Die cloudbasierte Plattform-Technologie schafft für Händler und Hersteller die Grundlage für eine zukunftsfähige Handelsstrategie. Der moderne API-Ansatz liefert die Schnittstellen zu Vertriebskanälen und innovativen Endgeräten aller Art. Die Plattform bildet somit den Handel über Soziale Netzwerke, Chatbots, Bestell-Buttons, Wearables und Sprachassistenten ab. Marken wie Bulls, Carhartt WIP, Cimpress und Meinestadt sind Kunden des Softwareunternehmens, das 2006 gegründet wurde. Es gehört seit 2014 zur Rewe Digital GmbH. An den Standorten München, Berlin und Durham (North Carolina /USA) sind insgesamt über 130 Mitarbeiter beschäftigt.

Dodenhof ist Norddeutschlands größtes Shopping-Center, das an zwei Standorten am Stammsitz in Posthausen bei Bremen und in Kaltenkirchen bei Hamburg mit über 2.500 Mitarbeitern in zahlreichen Produktwelten ein vielfältiges Warenangebot bietet. Das Unternehmen wird seit seiner Gründung im Jahre 1910 in mittlerweile vierter Generation von der Familie Dodenhof geführt. Allein in Posthausen verfügt das Shopping-Center über 120.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und über verschiedene Einkaufswelten von Wohnen, Mode, Technik bis zu Sport und Genießen sowie ein umfangreiches Service- und Dienstleistungsangebot. In Kaltenkirchen besteht die ShoppingWelt aus einem Einrichtungs- und einem Modehaus auf insgesamt 50.000 Quadratmetern. Dodenhof hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Shopping-Center entwickelt, in dem bis zu 90.000 Kunden täglich das Angebot nutzen. Seit 2017 gilt es, die Besonderheit des Unternehmens und die vielfältigen Produktwelten auch online im dritten Dodenhof Standort abzubilden.
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