Messe Frankfurt lanciert Konferenzformat zur Berlin Fashion Week

Dass Premium Group und Messe Frankfurt 2018 stärker kooperieren und Greenshowroom wie Ethical Fashion Show ins Kraftwerk an der Köpenickerstraße ziehen, war bereits im Spätsommer bekannt geworden. Nun wollen die beiden Messeveranstalter dort auch auf inhaltlicher Ebene gemeinsam einen Hotspot zum Thema nachhaltige Technologien und Innovationen in der Mode etablieren. 

Nach dem Auszug der Show&Order kommt zu den beiden Eco-Fashion-Messen und ihren Salonshows nun ein neues Konferenz-Format ins Kraftwerk Berlin. - PREMIUM GROUP

Am 17. Januar will die Messe Frankfurt dafür im Kraftwerk Berlin erstmals das neue Konferenzformat mit dem Hashtag-tauglichen Titel "FashionsustainBerlin" stattfinden lassen.

So wird der einstige Veranstaltungsort der Show&Order auch zum regelrechten Kongresszentrum der kommenden Berlin Fashion Week vom 15. bis 19., Januar: Die Premium Group lässt am 16. Januar dort auch ihr Konferenz-Format "Fashiontech" stattfinden. 

Als neuartige Inkubatoren-Plattform soll die Konferenz der Messe Frankfurt tags darauf internationale Redner und neue Formate eines fächerübergreifenden, interaktiven Diskurses vereinen. Das zentrale Dachthema lautet "Run for Circularity". Unter diesem Motto will die Konferenz ganzheitlich aktuelle Entwicklungen sowie Potenziale jüngster innovativer Technologien und Digitalisierungstrends beleuchten.

Die Frage, wie nachhaltige Technologien die Athleisure-, Outdoor-, Sport- und Performancemärkte verändern werden, stehe dabei im Zentrum, heißt es seitens der Messe Frankfurt.

Neben dem Vortragsareal gehört auch das zweitägige Workshop-Format "Thinkathon powered by RIFT" zum Programm, bei dem es um Stoffe der Zukunft gehen soll.  

Fashionsustain wende sich ebenso an die Profis der Modebranche wie an ein transdisziplinäres Fachpublikum und fordere dazu auf, sich einem kritischen Diskurs über die Zukunft der Modebranche zu stellen, heißt es seitens der Messe Frankfurt.
 
"Nachhaltigkeit, Innovationen und technologischer Fortschritt gehen Hand in Hand. Fashionsustain und Fashiontech bringen die unterschiedlichen Protagonisten dieses zukunftsorientierten Wirtschaftsverständnisses zusammen und kreieren ein neues Format für einen interdisziplinären Dialog", erklärt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt.
 
Zum Auftakt werden die Umweltaktivistin Alexandra Cousteau (Good Impact Foundation) sowie Trendforscherin Ellen Karp die Konferenz als Keynote-Speakerinnen eröffnen.

"Für die Modeindustrie ist genau der richtige Zeitpunkt gekommen, um sich von klassischen Textiltechniken inspirieren zu lassen, anstatt die soziale und ökologische Umwelt unseres Planeten auszubeuten", kommentiert Alexandra Cousteau ihren inspirierenden Aufruf.

Ellen Karp, die Gründerin der Strategie- und Trendagentur Anerca International wird direkt im Anschluss Einblicke in eine neue Studie geben, die im Auftrag der Oeko-Tex Gemeinschaft erstellt wurde. 

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